Die Zukunft des Motorradfahrens in Europa

Der europäische Motorad-Verband ACEM präsentiert Vision 2030 +

 

Die European Association of Motorcycle Manufacturers (ACEM) skizzierte gestern im Rahmen einer Online-Konferenz die Vision der Motorradindustrie für die Zukunft des Motorradfahrens in Europa. Branchenführer und politische Entscheidungsträger des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission, der OECD und der WHO setzten die Schlüsselthemen für 2030 und darüber hinaus.

Das Podium der Diskutierenden der ACEM Conference

Das Podium der Diskutierenden der ACEM Conference

©ACEM

Dr. Markus Schramm Praesident BMW Motorrad

Dr. Markus Schramm, ACEM Vice-President und Leiter BMW Motorrad

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Ismail Ertug Mitglied des Europaeischen Parmalents

Ismail Ertug, Mitglied des Europäischen Parlaments

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Moderiert wurde die Konferenz von Aled Walker, Leiter der Abteilung `Zukunftsmobilität´ bei Deloitte. Er konnte bei der Online-Veranstaltung mehr als 900 Menschen aus 40 Ländern auf der ganzen Welt begrüßen. Die Zukunft des Motorradfahrens bleibt von der fortschreitenden Dekarbonisierung der modernen Gesellschaft generell und damit gleichzeitig der zukünftigen Zweiradmobilität nicht unberührt. Alternativen wie E-Fuels und Elektroantriebe drängen nach vorne. Auch die Bemühungen zum Schutz der Umwelt durch Verringerung der Emissionen standen zur Diskussion – wie ebenfalls Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Motorrad- und Rollersicherheit.

 

ACEM Vice-President und Leiter BMW Motorrad, Dr. Markus Schramm, machte in seinem Eingangsstatement deutlich, dass die heute vorgestellte Vision 2030+ das Ergebnis langfristiger Überlegungen auf den höchsten Ebenen der europäischen Motorradindustrie sei: “Bei der Vision 2030+ geht es um die Zukunft der Mobilität, aber auch um den wertvollen Beitrag, den unsere Industrie leisten kann, um Europa dabei zu helfen, seine Ziele in Bereichen wie Industriepolitik, Dekarbonisierung und Straßenverkehrssicherheit zu erreichen."

 

Und ACEM Generalsekretär Antonio Perlot betonte, dass die Motorradindustrie sich mit der Vision 2030+ darauf vorbereite, Teil des europäischen Verkehrssystems von morgen zu sein, „mit fortschrittlichen und zunehmend nachhaltigen Produkten, die unterschiedliche gesellschaftliche Bedürfnisse wie persönliche Mobilität, Freizeit und Lieferungen auf der letzten Meile erfüllen. Anerkennung und Unterstützung durch politische Entscheidungsträger werden der Schlüssel sein, um sie in die Realität umzusetzen."

 

Die weiteren Referenten rückten auch die Bedeutung von Standardisierung und branchenübergreifender Zusammenarbeit in Plattformen wie dem Swappable Batteries Consortium und dem Connected Motorcycle Consortium in den Mittelpunkt. Wichtige europäische Initiativen wie das Paket "Fit for 55", die Verordnung über den Einsatz alternativer Kraftstoffe und das Paket zur urbanen Mobilität waren ebenfalls Teil der Diskussionen.

 

Ein aufgezeichnetes Video der Veranstaltung kann auf dem YouTube-Kanal von ACEM angesehen werden: https://www.youtube.com/c/ACEM_eu

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