Bitte nicht stören

Motorräder klingen gut. Ihre Fahrerinnen und -Fahrer genießen den Sound. Das geht nicht allen Menschen so. Und wenn sie in landschaftlich schöner Lage an sogenannten Motorrad-Hotspots leben, spielt es für viele entnervte Anwohner keine Rolle mehr, dass Motorräder nur eine von enorm vielen Lärmquellen darstellen.

Bei allen Lärmemissionen gilt zunächst die Verursacherfrage: Was kann der Verursacher tun, um den Lärm zu mindern oder abzustellen. Das gilt für den Verkehr auf den Straßen, auf dem Wasser und in der Luft, für Hobbygärtner mit Motorsägen, Rasenmähern und Laubbläsern, für Fahrer besonders sportlich getunter Autos und natürlich auch für Motorräder.

 

Und wir Motorradfahrer und -fahrerinnen haben es wortwörtlich in der Hand. Die Gashand bestimmt nicht nur Drehzahl und Beschleunigung, sondern damit auch das Fahrgeräusch. Hier setzt die Aktion „Laut ist out“ an, mit der wir Bewusstsein schaffen wollen für die Freiheit. Die Freiheit der anderen nämlich, die dann tangiert ist, wenn einige unsere Freiheit, Motorrad zu fahren, als Freibrief zum Krachmachen missverstehen.

 

Nun wollen wir in einem neuen Video-Clip der Reihe „Laut ist out“ auf unsere Verantwortung als Motorradfahrer und -fahrerinnen hinweisen. Nicht mit erhobenen Zeigefinger, sondern mit ziemlich schrägem Humor. Denn die Menschen in unserem Film sprechen „motorradisch“ und zwar so gesittet und normal, wie wir Menschen überwiegend miteinander reden. Doch einer dreht hoch oder besser gesagt durch. Kein Blick für den Augenblick, nur laut will er sein, bewundert wird er dafür schon lange nicht mehr. Absurd? Natürlich! Aber hoffentlich provokant und guter Stoff für die sozialen Medien, in denen man übrigens deutlich den Eindruck hat, dass der Shitstorm immer mehr die Krachmacher trifft.

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