Mehr Mobilität mit 15

Jugendliche unter 15 Jahren fahren Fahrrad. Oder Elterntaxi. Oder sind auf das oft magere Angebot des öffentlichen Nahverkehrs angewiesen. Schon der Umstieg aufs Mofa mit 15 Jahren ist eine Startrampe in die Freiheit. Und jetzt steht der Führerschein AM mit 15 an der Startlinie. Das bedeutet, nach fundierter Ausbildung in Theorie und Praxis, 45 statt 25 km/h. So wird Mitschwimmen im Verkehr deutlich einfacher.

Der Weg zur Lehrstelle, zum Arbeitsplatz, zur Schule oder zum Einkaufen in kürzerer Zeit. Und eine 30, 40 Kilometer-Strecke dauert auch keine gefühlte Ewigkeit mehr. Doch auch, wenn es sich bei 45 km/h Höchstgeschwindigkeit um eine forcierte Rennradgeschwindigkeit dreht, sollte angemessene Schutzkleidung obligatorisch sein. Der Helm ist Pflicht, doch Handschuhe, Schuhe oder Stiefel, Hose und Jacke aus dem Motorradfachhandel sind nicht nur ein starkes Sicherheitsargument, sondern inzwischen z.B. in Jeans- und Cargo-Style absolut cool und leger.

 

Roller und Mopeds der Markenhersteller sind auf dem Stand der Technik, verbrauchsarm und in einer Designvielfalt zwischen Retro-Classic und Smartphone-Look auf dem Markt. Nach dem Ende und den gesammelten Erkenntnissen des lang andauernden Modellversuchs in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, dem sich bis 2020 viele weitere Bundesländer angeschlossen haben und in den der IVM von Anfang an eingebunden war, hat der Bundesrat nun am 28. Mai des Jahres die Straßen frei gemacht für mehr Zweiradmobilität ab 15 Jahren, die nach Unterschrift durch den Bundespräsidenten noch in diesem Jahr deutschlandweit ermöglicht wird.

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