Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) gibt jährlich Unfallzahlen für das vergangene Jahr heraus. Nun wurden die vorläufigen Zahlen für 2025 veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die Unfallzahlen von Motorradfahrenden weiter rückläufig sind – in der relevanten Altersgruppe von 25 -57 Jahre sogar um 3 Prozent gegenüber 2024. Im Vergleich zu 2022, dem Jahr mit den meisten Unfällen von Motorradfahrenden der letzten 10 Jahre, sinken die Unfallzahlen sogar um 4,7 Prozent.
Der überwiegende Teil der Verunfallten (80 Prozent oder 1.352 Personen) dieser Altersgruppe kommt 2025 mit leichten Verletzungen davon. Schwer verletzten sich 331 Personen. Damit sank die Zahl seit 2022 sogar um fast 20 Prozent. Die Zahl der getöteten Motorradfahrenden blieb hingegen auf demselben Niveau wie im letzten Jahr (12 Getötete).
Entgegen der Meinung vieler Kritiker, die vor der Einführung der Führerscheinerweiterung B196 vor explodierenden Unfallzahlen warnten, lässt sich also auch im 6. Jahr des Führerscheinmodells in der entsprechenden Altersgruppe kein negativer Einfluss auf die Unfallzahlen feststellen. Dass die Unfallzahlen besonders im Hinblick auf durchschnittlich 59.000 neu erteilten B196-Lizenzen jährlich stabil bleiben, spricht für den Erfolg des Modells, das bis 2025 für über 350.000 Personen den Weg hin zu mehr mobiler Flexibilität bedeutete.