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Die Interessenvertretung der gesamten Motorradbranche ist das ebenso umfassende wie schwer greifbare Aufgabenfeld des Industrie-Verbands Motorrad. Ein großer Teil des Aufgabenspektrums umfasst eben nicht die spektakulären Aktionen, wie das äußerst erfolgreiche Etablieren der Facebook-Präsenz von vivalamopped.com, die Weltleitmesse INTERMOT Köln oder die geplante Roadshow im Jahr 2011. 

Lobbyarbeit pro Motorrad bedeutet immer wieder, das nach außen unspektakuläre aber eminent wichtige zähe Ringen um faire Lösungen für die Fahrerinnen und Fahrer motorisierter Zweiräder bei der Umsetzung politischer Entscheidungen.

Heute persönliche Gespräche mit Europa-parlamentariern in Brüssel und auch eine gemeinsame Motorradausfahrt, der Abgleich mit den Interessen der Fahrerorganisationen und morgen Bonn oder Berlin im Gespräch über die Möglichkeiten bei der Umsetzung der 3. EU-Führerscheinrichtlinie in Deutschland. 

Für den IVM ist wichtiger Teil seiner Arbeit die Umsetzung der internationalen Kooperation auf Ebene des europäischen Verbandes ACEM in die nationalen Gremien, so z. B. bei der aktuell intensiv diskutierten  EU-Fahrzeugtypgenehmigung, die die Zulassung von Motorrädern und Rollern perspektivisch vereinfachen soll, gleichzeitig aber nicht nur Chancen, sondern auch Risiken für unsere Branche bereithält. Hier heißt es, technische Kompetenz einbringen und politische Lösungen finden. Natürlich ist der Aufgabenbereich des IVM inzwischen schon seit Jahren auch intensiv das Segment Mobilität und hier natürlich auch das Thema Elektrofahrzeuge. Verbandsarbeit bedeutet, bei allen wichtigen Gesprächen und Veranstaltungen klar Flagge zu zeigen für unsere Produkte, denn heute werden die Weichen für morgen und übermorgen gestellt. 

 

Von entscheidender Bedeutung
für die Arbeit des IVM ist es
auch, über den Tellerrand der
Motorrad- und Rollerbranche hinaus zu schauen, Kooperationen anzustreben, wie z. B. in diesem Jahr erneut mit der weltgrößten elektronischen Spielemesse gamescom in Köln, wo Parcours für das „Fahren ohne Führerschein“ ebenso geplant sind wie der erste Stopp der IVM-Roadshow 2011. Im letzten Jahr wurden hier 2.500 Probefahrten für junge Messebesucher ohne Führerschein umgesetzt und damit die Faszination Motorrad erstmals an neue Interessenten weitergegeben.

Die zuvor genannten wenigen Beispiele zeigen die Vielfältigkeit der Verbandsarbeit, die für unsere Mitgliedsunternehmen und die Geschäftsstelle immer wieder Ansporn ist, das zarte Pflänzchen „Aufschwung“ in den ersten Monaten des Jahres 2011 in Zusammenarbeit von Handel und Industrie zu einem starken und belastbaren Trend zu entwickeln. Wir sind auf dem richtigen Weg!



Hermann Bohrer                 Reiner Brendicke
IVM-Präsident                     IVM-Hauptgeschäftsführer